Interview mit Pflegerin

Gut aufgehoben im BG Klinikum Duisburg

Rund acht Monate ist Jacqueline Giese (24) mittlerweile im BG Klinikum Duisburg tätig. Im Folgenden berichtet die Gesundheits- und Krankenpflegerin ausführlich darüber, wie ihr Krankenhausalltag aussieht und warum sie sich gerade im BG Klinikum sehr wohl fühlt.

GMR: Warum haben Sie sich gerade für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin entschieden?

Giese: Interessant fand ich den Beruf eigentlich schon immer. Ein Praktikum hat mich dann zu 100 Prozent von der Idee überzeugt. Ich fand das Krankenhausleben sehr actionreich und spannend. Der totale Gegensatz eben zum oft tristen, eintönigen Büroalltag, der für viele aus meiner Familie seit Jahren gelebte Normalität ist. Zudem habe ich gemerkt, dass man als Gesundheits- und Krankenpflegerin eine Menge Lebenserfahrung sammelt und einen neuen, interessanten Blick auf die Welt und das eigene Leben erhält. Wer also wie ich die moderne, sich ständig erneuernde Medizin sowie das Arbeiten mit vielen interessanten Menschen und Charakteren spannend findet, ist in diesem Job genau richtig!

GMR: Über welche Eigenschaften muss man verfügen, um gut in diesem Beruf zu sein?

Giese: Teamfähigkeit ist, wie ich finde, eine Grundvoraussetzung, da das Arbeiten miteinander bei uns sehr wichtig ist. Ein nettes Arbeitsklima im Team trägt zur eigenen Zufriedenheit bei und bei guter Laune kann man schneller über den ab und zu auftretenden Stress hinwegsehen. Darüber hinaus sollte man meiner Meinung nach gut organisiert und motiviert sein. Eine wichtige Eigenschaft ist aber auch Empathie: Die richtigen Worte zur richtigen Zeit, ein Lächeln auf den Lippen und auch mal für den ein oder anderen Spaß bereit sein.

GMR: Sie haben das BG Klinikum Duisburg als Arbeitgeber gewählt? Aus welchem Grund?

Giese: Ganz einfach – in meinem alten Haus und auch über Duisburgs Grenzen hinaus hat das BG Klinikum einen wirklich guten Ruf. Dazu kam, dass ich bereits zwei Mitarbeiter aus der Klinik kannte, die auch nur positiv über die Arbeit hier berichtet haben. Junge Leute werden heutzutage nun mal als Erstes über das „Hören & Sagen“ und über die sozialen Medien auf einen möglichen neuen Arbeitgeber aufmerksam.

Mittlerweile empfehle ich das BG Klinikum Duisburg genauso weiter, wie man es mir vor acht Monaten empfohlen hat. Und das aus gutem Grund: Die Medizin ist hier weit fortgeschritten, Ärzte und Pflegepersonal arbeiten enger zusammen als anderswo. Die Arbeit und z.B. auch das OP-Management sind hier zudem sehr gut organisiert, was zur Zufriedenheit aller führt.

Besonders interessant für mich persönlich sind die vielen Verletzungsarten, die bei uns operiert/versorgt werden. Wer die Chirurgie liebt, ist im BG Klinikum Duisburg bestens aufgehoben. Denn die Arbeit ist hier immer abwechslungsreich und man lernt schnell und ganz deutlich, dass man nie auslernt. Hinzu kommt das Weiterbildungs- und Schulungsangebot, das ebenfalls für unsere Unfallklinik spricht.

GMR: Es ist gerade Mittagspause. Wie sah Ihr Tag heute bisher aus? Welche Aufgaben müssen Sie später noch erfüllen?

Giese: Bis zur Mittagspause stehen viele Dinge an. Aber da wir auf der Station ein Team sind, teilt man sich die Arbeit gut auf. Es geht schon früh morgens los: Neue Patienten müssen begrüßt und aufgenommen werden. Bereits stationär liegende Patienten werden betreut und individuell versorgt. Nach der Visite sind u.a. Verbände mit dem Stationsarzt zusammen zu wechseln. Darüber hinaus habe ich heute bereits Patienten in und aus dem OP begleitet und mich anschließend intensiv um sie gekümmert.

Nach der Pause fallen Dokumentationen am PC oder per Hand an. Ein bisschen Bürotätigkeit hat man also doch! Ich persönlich finde, dass dieser Mix an Tätigkeiten für ein gesundes Gleichgewicht sorgt.

GMR: Wie fällt Ihr Fazit nach den ersten Monaten im BG Klinikum Duisburg aus?

Giese: Nach den ersten Monaten bin ich wirklich überzeugt von meiner Entscheidung. Klar ist in unserem Beruf nicht immer alles nur rosig. Aber wenn man sich für diesen Job entschieden hat, mit genauso viel Herz dabei ist wie ich, und es gern hat den Patienten am Ende des Tages gerecht geworden zu sein, ist man hier bestens aufgehoben. Nach meinem Wechsel in das BG Klinikum Duisburg fühle ich mich zudem ausgeglichener in Job und Freizeit. Ich bereue also nichts und kann nur jedem raten, denselben Schritt zu gehen.

GMR: Haben Sie neben dem Beruf noch Zeit für Hobbys?

Giese: Natürlich. Der Schichtdienst ist im Gegensatz zu geregelten Arbeitszeiten zwar nicht immer einfach, aber er hat auch Vorteile. Der frühe Feierabend beim Frühdienst lässt z.B. noch viel Zeit zur Freizeitgestaltung. Vor dem Spätdienst kann man länger schlafen oder man hat genügend Möglichkeiten diverse Dinge zu erledigen, während andere arbeiten. Grundsätzlich finde ich, dass Hobbys sehr wichtig sind in diesem Beruf um einfach weiter ausgeglichen durchs Leben zu gehen. Ich persönlich reise gerne durch die Gegend, spaziere mit meinem Hund und verbringe den Rest der Zeit mit meiner Familie und Freunden.

Frau Giese – vielen Dank für das spannende Interview und die interessanten Antworten. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude bei Ihrer Arbeit.