Fußfehlstellungen

So können sich Kinderfüße gesund entwickeln

Fehlstellungen kleiner Füße müssen kein Grund zur Panik sein. Ein großer Teil ist harmlos und wächst sich mit zunehmendem Alter aus. Allerdings gibt es auch Entwicklungsstörungen an Kinderfüßen, die komplexer sind. Diese können angeboren sein oder sich im Wachstum herausbilden. Damit sich die Füße gesund entwickeln, ist dann eine schnelle Therapie nötig.


Bild: vierbaum.com

Diese Fehlstellungen kommen häufig vor

Ein häufiges und meist harmloses Problem von Kinderfüßen ist der Knick-Senkfuß. Steht das Kind, knicken die Fersen nach außen, während die Fußsohle deutlich abgeflacht ist. Zeichen für den Knick-Senkfuß sind außerdem sogenannte X-Beine. Meist wächst sich das bis zum 7. Lebensjahr aus. Vom angeborenen Klumpfuß spricht man, wenn die Knochen des Fußes fehlgebildet sind. Eine Nervenschädigung ist die Ursache für den Spitzfuß. Dabei zeigt der Vorderfuß nach außen. Ist dagegen die Fußsohle nach außen gebogen, handelt es sich um einen Plattfuß.

Fehlstellungen früh erkennen

Fußfehlstellungen können, wenn sie nicht korrigiert werden, Schäden an der Wirbelsäule oder an den Knien verursachen. Auch wenn sich Kinderfüße entwickeln und sich Fehlstellungen oft auswachsen, sollte man deshalb lieber einmal mehr als zu wenig den Rat eines Orthopäden einholen. Ein erfahrener Kinderorthopäde nimmt die Füße und das Gangbild des Kindes in Augenschein und entscheidet darüber, wie Fehlstellungen korrigiert werden können.

So hilft der Orthopäde

Einige Fehlstellungen brauchen intensive ärztliche Behandlung. In der Regel werden bereits bei Neugeborenen die Füße untersucht und entschieden, ob medizinische Intervention nötig ist. So lässt sich die Fehlform beim Plattfuß durch eine Gipsbehandlung korrigieren. Hilft das nicht, werden durch eine Operation die Fußknochen in die richtige Position gebracht. Regelmäßige Kontrolle ist nötig, weil sich Fußknochen beim Wachstums wieder verschieben können. Auch ein Klumpfuß kann sofort nach der Geburt korrigiert werden. Gips ist auch hier eine vielversprechende Methode.

So können Eltern helfen

Viele Fußfehlstellungen entstehen, wenn sich die Kinder nicht ausreichend bewegen. Hier sind deshalb die Eltern gefragt. Damit sich Kinderfüße gut entwickeln können, müssen sie viel laufen. So werden aus altersbedingten Plattfüßen bei Kindern keine Problemfüße bei Erwachsenen. Kinder müssen toben und barfuß auf unebenem Gelände herumlaufen. Das kräftigt die Fußmuskulatur. Einige Fehlstellungen lassen sich mit gezielter Fußgymnastik korrigieren. Eine Übung für kleine Füße ist das Greifen nach Gegenständen oder das Abrollen über einem Ball. Schuhwerk sollte generell nicht zu eng sein. Ist Übergewicht einer der Gründe für eine Fehlstellung, hilft außerdem gesunde Ernährung.

 

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